Auf dem Darß: Wasser …

Wie muss er sein, der perfekte Urlaubsort? Er darf nicht so schnell langweilig werden und muss genügend Auslauf bieten. Und dem Jagdhungrigen reiche Beute versprechen …

Der Darß im November sieht nur von ferne grau und eintönig aus. Von nahem betrachtet ist er ein Paradies. Riesige Waldgebiete und Wasser von allen Seiten und auch mittendrin. Weststrand: 13 Kilometer nur Wellen, Sand und die Windflüchter, die vom Sturm gekrümmten Bäume. Kein Wunder, dass Arte ihn zu den 20 schönsten Stränden der Welt zählt. Hier kommt man nicht mit dem Auto hin, man muss sich zu Fuß oder mit dem Rad erst einmal durch den Kiefernurwald kämpfen. Und kann dann stundenlang am Wasser entlang laufen. Das macht süchtig … Der bis zu 80 Meter Nordstrand ist weniger wild, aber dafür näher an der Zivilisation. Bei einem Schwächeanfall, bedingt durch das Stapfen durch Wind und Sand, kann man sich hier eben mal mit Glühwein und Waffeln stärken. Wo West- und Nordstrand zusammentreffen, findet sich der Darßer Ort, eine Landzunge, die sich durch An- und Ablandung ständig verändert. Auf der Südseite der Darßer Halbinsel kann man am Bodden langspazieren, mit Blick auf das Festland. Mitten durch den Darß geht der Prerowstrom, der ursprünglich mal den Bodden mit der Ostsee verbunden hat. Im Sommer Tummelplatz von Ausflugsschiffen, im Winter ein Ort für ganz stille Momente.

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