Es muss nicht immer Ohlsdorf sein …

Wer Buxtehude immer noch für den Namen eines Spiels hält oder für einen Ort aus dem Land der Sagen und Märchen, der sollte sich bei Gelegenheit das niedliche Städtchen, das mit seinen Häusern und Wasserwegen ein bisschen an Amsterdam erinnert, mal anschauen. Und dann auch gleich den wunderbaren Waldfriedhof, ein Paradies für Naturfreunde. Vermutlich wäre ich nicht auf die Idee gekommen, nach Buxtehude zu fahren, wenn es auch hätte Ohlsdorf oder Riensberg sein können. Aber dank einem neuen und ganz ungewöhnlichen Buch, das mir meine Mutter geschenkt hatte, bin ich neugierig geworden und habe den letzten Heimaturlaub zu einem Besuch genutzt (natürlich zusammen mit der Schenkerin!).

Der Waldfriedhof Buxtehude beherbergt nicht nur besondere Bestattungsformen und Grabanlagen, er ist auch Heimat für zahlreiche Naturschutzprojekte. Sogar ein Stück Urwald gibt es dort. Liebhaber besonderer Bäume werden es schwer haben, sich hier wieder loszureißen.

Hier ein paar Impressionen:

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Danke für die erhellenden Infos über „der, die, das Buxtehude“. Bei Erwähnung dieses Wortes „Buxtehude“ assoziierte ich bisher immer ein Etwas in einem uralten Haus, eine alte Kammer, eine Rumpel-Ecke, oder überhaupt eine Kate, vielleicht eine Müllerkate. Aber Du hast mich eines Besseren belehrt.
    Auf nach Buxtehude…..nicht nur wegen des Friedhofes ☺️. Danke, liebe Fenja

  2. „Buxtehude“ hat für Musiker noch einen ganz anderen Klang. Denn es ist der Name eines sehr guten Komponisten (Dietrich Buxtehude, 1637-1707), der vieles, was Bach dann zur Vollendung geführt hat, schon angedacht hatte. Bach selbst ist zu ihm als junger Mann gewandert, um ihn an der Orgel zu hören.

Schreibe einen Kommentar